Yoga & Meditation

»VERPASSE NICHT DAS LEBEN OHNE DIR SELBST
BEGEGNET ZU SEIN.«

Yoga & Meditation

Einführung

Yoga ist zu einem regelrechten Trend geworden. Gerade in Berlin kann man die verschiedensten Yoga Stile in zahlreichen Zentren ausprobieren. Doch aufgrund der großen Auswahl und der Unterschiedlichkeit der Yogarichtungen, geht meiner Ansicht nach, die Essenz des YOGA verloren oder wird oftmals nicht vermittelt. YOGA wird heutzutage auf das Ausüben von Asanas (Körperpositionen) reduziert, dabei ist YOGA so viel mehr...

Was bedeutet YOGA?

Das Wort YOGA bedeutet Union, Eins-Sein. Wenn Du Dir Deiner inneren Existenz bewusst wirst entsteht YOGA - die Verbindung zu Dir selbst. YOGA ist das Erfahren des wahren "Ich", fernab der eigenen Persönlichkeiten, Konditionierungen, Emotionen und Gedanken.

Es ist die Antwort auf die Frage "Wer bin ich?" und damit ist nicht gemeint sich darüber zu definieren, was auf der eigenen Visitenkarte steht, wie man heißt, welche Herkunft man hat, welchen Beruf oder den materiellen Status. Es geht darum zu erkennen, dass Du als Mensch mehr bist, als das was Dir der Verstand zu denken befähigt. Der englische Begriff "human beings" (Mensch-Sein) weist darauf hin, dass wir sowohl "Mensch", Materie, der physische Körper sind, als auch "das Sein", eine formlose, tranzendentale Kraft, die uns ausmacht und aus der alles entsteht und im YOGA kommen diese beiden Dimensionen in Einklang miteinander. Das hat nichts mit Religion, Esoterik oder mit Glauben zu tun, vielmehr ist YOGA die Begegnung mit Deiner wahren Individualität.

Was macht Yoga
zum YOGA?

Es gibt verschiedene Yoga Stile und jede Yogapraxis hat mehrere Verzweigungen wie Asanas (Körperpositionen), Pranayama (Atemübungen), Mudras (Handstellungen), Bandhas (Energielenkung), Meditationsübungen oder Tantra. Doch es gibt einen ganz wichtigen Aspekt, der von außen nicht sichtbar ist, aber der all diese Praktiken erst zum YOGA macht und das ist die (oben genannte) Selbst-Erkenntnis, zu erfahren wer Du tief im Inneren wirklich bist. Erst wenn Du in Verbindung zu Dir selbst Asanas praktizierst, Pranayama, Mudras etcetera, werden diese Aktivitäten zum YOGA. Wenn Du Dir hingegen Deiner Selbst nicht bewusst bist, führst Du diese Aktivitäten unbewusst und mechanisch aus. Dann ist es egal wieviele Yoga Asanas oder Atemübungen Du praktizierst, sie werden niemals Dein gesamtes Potential entfalten. Auch wenn diese Praktiken sicherlich wohltuende, entspannende und gesundheitsfördende Aspekte haben, fehlt doch die tiefe Verbindung mit Dir selbst und dann kann man nicht von YOGA sprechen.

Wie du dir selbst begegnen kannst? - Durch MEDITATION!

Meditation ist Teil des YOGA. Meditation öffnet die Tür, so dass Du Mithilfe Deines Bewusstseins Deine innere Existenz wahrnehmen kannst - den Raum hinter der Tür. Es ist nicht möglich dieses auf mentaler oder intellektueller Ebene zu begreifen, nur wenn Du Meditation selber erfährst, kannst Du es wirklich verstehen.

Das ist der Weg der Weisheit - die Wirklichkeit durch Erkenntnis, Übung und Wissen zu erfahren. (Bedeutung von Gyana)

Was ist Meditation?

Meditation bedeutet zu sein, nichts zu tun - keine Aktion, keine Gedanken, keine Emotionen. Du bist und das erfüllt Dich mit tiefer Freude.

Wenn Du auch nur für einen Moment nichts tust und in Deinem Zentrum ruhst, das ist Meditation. Dieses Zentrum existiert bereits in Dir, Du bist mit diesem Zentrum geboren wurden, es muss nicht erst erschaffen werden, sondern nur wieder erkannt. Meditation ist der Schlüssel, der Dich zu Dir Selbst führt, zu Deinem wahren "Ich". Anstatt unsere Individualität zu erkennen, lehrt uns die Gesellschaft Persönlichkeiten zu entwickeln. Das Wort "Persönlichkeit" stammt von dem Begriff "Persona" (Maske) ab. Die Gesellschaft vermittelt uns ein falsches Bild, von dem was wir wirklich sind und wir halten an diesen Identitäten fest. In Meditation nähern wir uns wieder unserer Individualität, unserer Einzigartigkeit an. Nach dieser zu suchen ist ein fantastisches Abenteuer! Meditation an sich kann nicht erlernt werden oder gelehrt werden, denn Meditation hat nichts mit Wissen oder dem Verstand zu tun. In der westlichen Welt glaubt man, dass Konzentration, das Singen von Mantren, die Kontrolle des Verstandes, das Visualieren von Lichtern, Bildern, Chakren etc. Meditation sei. Doch all diese Methoden sind nur Hilfsmittel zur Vorbereitung auf Meditation. Meditation jedoch geschieht erst, sobald Du jegliche Technik loslässt, denn Meditation bedeutet zu Sein und nicht zu Tun. Meditation ist ein Bewusstseinszustand und um diesen zu erreichen musst Du Dich lediglich hinsetzen, die Augen schließen, nichts tun und in Dich hineinspüren. Du "er-innerst" Dich und kannst dadurch Dein Zentrum wahrnehmen. Es ist so simpel und dennoch gibt es nichts schwierigeres als STILL zu sein. Ich kenne das aus eigener Erfahrung. Sobald man die Augen schließt, kreisen Gedanken und der Körper, die Augen, Hände und Füße wollen sich bewegen. Besonders in unserer heutigen schnelllebigen und digitalen Welt sind wir es nicht mehr gewohnt nichts zu tun, der Verstand ist ständig in Bewegung und wir tragen viele aufgestaute Emotionen in uns. Aus diesem Grund gibt es Meditations-Methoden wie Yoga Asanas (z.B. Hatha Yoga), aktive und geführte Meditation, Pranayama und Achtsamkeitsübungen, die helfen durch Aktion und Bewegung den Körper und Verstand zur Ruhe zu bringen. In dieser Stille hast Du dann die Chance Dein Zentrum wahrzunehmen. Es bedarf nur ein wenig Übung und Du wirst Dir Selbst zum ersten Mal begegnen.

Was ist der Unterschied zwischen Meditation und YOGA?

Meditation ist die Fähigkeit sich selbst wahrzunehmen und die tiefe Verbundenheit und Identifikation mit diesem Zentrum ist - YOGA!

Wie bringe ich YOGA
in mein Leben?

Wenn Du Dein Zentrum durch Meditation erfahren hast, wenn Du weißt wie Du zu Deiner inneren Mitte gelangst, dann kannst Du in diesem Zustand verweilen, dann kannst Du Dein Leben zum YOGA machen. Der erste Schritt ist, in Meditation einfach nur zu sein und der zweite Schritt ist, diesen Zustand in Aktion zu halten - z.B. kochen, duschen, den Boden wischen, essen, tanzen, Liebe machen und dabei weiterhin mit Deinem Zentrum verbunden bleiben. Asanas, Pranayama, Meditation, aber auch alltägliche Aktivitäten werden durch Selbst-Erkenntnis, durch das Spüren der eigenen Präsenz zum YOGA. Meditation bedeutet nicht, sich in einer Höhle in den Himalaya zu verkriechen, sondern am Leben teil zu nehmen, wohl wissend wer Du im Inneren bist. Wenn Du aus Deinem Zentrum heraus lebst, verändert sich die Qualität Deines Lebens - Du wirst mehr Freude, Klarheit, Visionen, Kreativität und eine gewisse Gelassenheit und innere Ruhe im Umgang mit Personen und Situationen erleben, wenngleich Du in der Rolle des stillen Beobachters verweilst, der einfach nur wahrnimmt was im Leben und um Dich herum passiert. Dann bist Du nicht mehr derjenige der tut, sondern der der beobachet. Das ist das ganze Geheimnis von Meditation - dass Du zum stillen Beobachter wirst. Wir sind so sehr mit der äußeren Welt beschäftigt, mit der Aufmerksamkeit bei so vielen Dingen, wenn wir diese Aufmerksamkeit nach Innen richten und einfach in uns ruhen, dann kehren wir nach Hause zurück. Wenn Du meditierst wirst Du mit der Zeit eine tiefe Liebe in Dir aufkommen spüren, die Du so noch nie erlebt hast. Eine Liebe, die aus Deinem Inneren heraus wächst und nicht aus Deinem Verstand heraus. Diese Liebe ist unabhängig von Personen oder äußeren Umständen, denn diese Liebe ist bereits in Dir, diese Liebe bist Du!

Die Essenz des Yoga? Alles was du suchst, findest du in dir. Meditation ist der Schlüssel zu dir selbst und Yoga die Tiefe Verbundenheit mit dieser Essenz / Be Yoga!

Wie wichtig ist die
Lebensweise?

YOGA braucht keine Aktivitäten. Du kannst Dich hinsetzen und direkt in die Stille gehen. Dennoch ist es hilfreich, sich auch seiner Außenwelt und seiner Lebensart zu widmen und ein Verständnis für die eigenen Programmierungen, Konditionierungen, Emotionen, Blockaden, Muster, Denk- und Verhaltensweisen zu bekommen und sich mit den Themen gesunde Ernährung, Energie, dem Verstand, Ego, Disziplin, Beziehungen und Sexualleben auseinander zu setzen. Warum? Weil all diese Dinge einen Einfluss auf Deine innere Welt haben (Gefühle, Emotionen, Empfindungen etc.).

Wenn Deine innere Welt gestört bzw. in Aufruhr ist, kann die Verbindung zu Dir selbst nicht bestehen. Dann erlebst Du YOGA nur für einen kurzen Moment und selbst wenn Du all die Schlüssel kennst, ist die Verbindung nicht von Dauer. Zu schnell bringen Dich Emotionen, Konflikte und Mechanismen aus der Balance. Das Ziel ist es jedoch YOGA zu einem festen Bestandteil des Lebens zu machen. In einem anhaltenden Zustand der Meditation zu sein und über den gesamten Tag hinweg diesen zu halten.

In meinen Kursen und in meinem Blog biete ich hierzu ganz einfache und pragmatische Hilfestellungen an, aber prinzipiell geht es darum Ordnung und Harmonie ins Leben zu bringen, um den "Kopf frei zu haben" um meditieren zu können, um präsent Sein zu können - im Hier und Jetzt! Für diese Lebensweise bedarf es zweier Wege, einen inneren Weg, das Praktizieren von Meditationstechniken und einen äußeren Weg, die Kunst zu Leben. Um ein glückliches und harmonisches Leben zu führen, solltest Du Dich beiden Wegen widmen, denn diese bedingen und unterstützen einander und führen zu einem Weg der Mitte (Samyak) - zu einem Leben im Gleichgewicht.

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